Montag, 2. Oktober 2006

Oktoberfest und der Tag danach

Am Samstag habe ich mich mit ein paar Bekannten aufgemacht das Fürchten zu lernen. Wir sind nach Marzahn gefahren. Um dort, als ob der Kulturschock nicht schon groß genug gewesen wäre, in ein Oktoberfestzelt einzukehren. Es stand direkt hinter dem Eastgate, der Einkaufsattraktion Berlins. Und wie ich heute gelernt habe, steht es da, weil es für einen normalen Zeltplatz zu groß ist. Und es ist so groß weil sonst die ganzen Bänke nicht reinpassen würden. Einleuchtend.

Passend zum Zelt gab es da auch große Biere - die wirklich lecker waren. Und so floss der eine und andere Tropfen und mit der Zeit gefiel es mir immer besser. Dann erwischte ich mich dabei wie ich im Takt der Musik, einer original bayrischen Livekapelle, mitwippte. Dann war es auch schon Zeit zu gehen, wer weiß was sonst noch alles passiert wäre.

Bestärkt durch die erste bestandene Prüfung und ermutigt durch die großen Biere, wollten wir es an diesem Abend richtig wissen … es trieb uns nochweiter … wir fuhren auf eine Geburtstagsparty nach Wartenberg. Kennern auch als Endhaltestelle irgendeiner S-Bahnlinie bekannt, an der man aufwacht und man nicht nur 3,5h Stunden vermisst.
Nach ewigem Gesuche und endlosen Diskussionen, die hier nichts zur Sache tun, hatten wir den Ort der Ausgelassenheit gefunden. Eine Geburtstagsfeier, groß, nicht wirklich voll und die Musik war auch nicht meine. Die Getränke waren billig, wir blieben.

Aber auch das sollte nicht die letzte Station für diese Nacht gewesen sein. Getrieben von irgendwas, fruchteten meine Überredensküste und wir machten uns zu zweit auf zu einem uns sehr gut bekannten Ort direkt in unserem Kiez. Nach einem glücklichen Umstand, der uns direkt zum S Bahnhof brachte und einer Taxifahrt inklusive Islamdiskussion waren wir an unserem letzten Ziel an diesem Abend. Nach ein paar weiteren Pils und dem krampfhaften Versuch noch halbwegs vernünftig zu tanzen, ging es dann irgendwann nach Hause.

Der Sonntag war im Eimer.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

hallo schøner mann